Analyse & Transparenz

Was kostet Lieferando wirklich?

Die meisten Restaurantbesitzer kennen nur die Grundprovision. Die wahren Kosten sind höher — und nicht alle sind sofort sichtbar. Hier ist die vollständige Rechnung.

📅 Aktualisiert 2025 ⏱ 5 Minuten Lesezeit 🍽 Für Restaurants, Cafés & Imbisse
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Die 4 Kostenfaktoren von Lieferando

1. Provision: 13–31% je nach Modell

Lieferando unterscheidet zwei Modelle: Bei eigenen Fahrern zahlen Restaurants 13–15% Provision — nur für die Plattformnutzung. Stellt Lieferando die Fahrer, steigt die Provision auf 25–31%. Bei einem Bestellwert von 26 € (bundesweiter Durchschnitt) sind das 3,38–8,06 € pro Bestellung.

2. Servicegebühr für Endkunden: 1,99–3,99 €

Zusätzlich zur Restaurant-Provision zahlen Endkunden eine Servicegebühr von 1,99–3,99 € pro Bestellung. Diese Gebühr senkt die Bestellbereitschaft — Kunden brechen bei sichtbaren Zusatzkosten häufiger ab.

3. Keine Kundendaten — ein versteckter Kostenfaktor

Lieferando behält alle Kundendaten. Sie sehen nur anonyme Bestellungen. Das bedeutet: kein Direktmarketing, keine Stammkundenbindung, keine Möglichkeit Kunden zurückzugewinnen.

4. Verzögerte Auszahlungen

Lieferando zahlt nicht sofort aus — Auszahlungen erfolgen verzögert, oft Wochen später. Das belastet die Liquidität besonders in der Gastronomie, wo Kosten sofort anfallen.

13–31%
Provision pro Bestellung
3,99 €
Extra-Gebühr für Endkunden
0
Kundendaten die Sie bekommen
Wochen
bis zur Auszahlung

Konkrete Jahresrechnung für ein typisches Restaurant

Annahme: 150 Bestellungen/Monat à 26 €, eigene Fahrer, 14% Provision.

Zeitraum❌ Lieferando (14%)✅ direktvomladen Pro
Monatsumsatz3.900 €3.900 €
Provision / Gebühr− 546 €/Monat− 149 €/Monat
Jahreskosten Plattform6.552 €1.788 € + 399 € Setup
Mehrgewinn pro Jahr+ 4.365 €

Die Alternative: Fair und transparent

direktvomladen kostet eine fixe Monatsgebühr — egal wie viele Bestellungen eingehen. Keine Provision, keine versteckten Kosten, keine Abhängigkeit.

Monatlich kündbar. Kein Kleingedrucktes. Und: Sie können direktvomladen parallel zu Lieferando nutzen — ohne Risiko, ohne Umsatzeinbruch.

Häufige Fragen zu Lieferando-Kosten

Ja. Lieferando kann die Vertragsbedingungen anpassen. Restaurants die vollständig von der Plattform abhängig sind, haben wenig Verhandlungsmacht. Ein eigener direkter Bestellkanal ist die beste Absicherung dagegen.

Nein. Provision fällt nur auf Bestellungen an, die über die Lieferando-Plattform eingehen. Direktbestellungen — per Telefon, WhatsApp oder eigener Website — sind provisionsfrei.

Lieferando zahlt in der Regel wöchentlich oder zweiwöchentlich aus — je nach Vertrag. Bestellungen vom Montag werden erst Tage oder Wochen später gutgeschrieben. Mit direktvomladen erhalten Sie das Geld sofort bei Abholung oder Lieferung.

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